Be my Valentine?!

Man kann ja zum Schutzheiligen der Floristen – Pardon: der Liebenden!, stehen wie man will – Valentin ist gut fürs Geschäft. Also nicht unbedingt für meines, denn ich bin nicht im Blumengewerbe tätig (auch wenn ich es so manches Mal in Erwägung gezogen habe), aber insgesamt schon.

Stöbere ich heute auf Facebook durch meine Timeline, dann fallen mir zwei Fraktionen auf:

  1. Valentin-Liebhaber
  2. Valentin-Verächter

Beide haben gute Argumente, doch was soll die Aufregung eigentlich? Soll doch jeder den Spaß haben, den er will. Oder? Und mal ehrlich: Blumen/Pralinen/Schokolade gehen doch immer – AUCH heute!

Meine geschätzten Kollegen haben übrigens auch alle ein Herz für ihre Leser und hauen eine Valentins-Aktion nach der anderen raus. Und was soll ich sagen? Ich bin kein Stück besser! Bei mir gibt’s im Februar auch Rabatte, Liebe und sogar eine Neuerscheinung!

Carins Valentins-Aktion

Weil seit Anfang Februar nun auch mein Roman HUNDSTAGE ein wunderschönes neues Cover hat und weil das ein Grund für eine kleine Party ist, schmeiße ich zwar keine Konfetti, dafür fette Rabatte auf zwei meiner Bücher.

Gefühlte Wahrheit und Hundstage sind ein paar Tage lang (noch bis 27.2.) dramatisch reduziert – in allen eBook-Shops. Zuschlagen lohnt sich also.

Carins Neuerscheinung …

… ist im Grunde gar nicht von mir, sondern von „der Neuen“, also von Nirac Rellum, was aber nichts anderes ist, als Carin auf links gedreht. Weil die minderjährigen Ableger in meinem Umfeld so lange genervt haben bis mir nichts mehr anderes übrig geblieben ist, habe ich ein neues Weltraum-Abenteuer für Kinder geschrieben. Es heißt FERIEN AUF TARKANUS X und verspricht ein spannendes Abenteuer auf einem abgelegenen Planeten (und mit vielen aufregenden Tieren). Das eBook erscheint morgen (also am 15.2.) und kostet bis Ende des Monats nur 1,49 € statt regulär 2,99 €. Außerdem gibt es auch eine exklusive Taschenbuchversion, die zusätzlich noch die Kurzgeschichte AUSSENMISSION AUF KAIPAS V enthält – nur hier bei mir für 6 €!

Das ist doch eine echte Valentins-Alternative, oder? Habt euch lieb und lest ein Buch!

 

Vergessen ist eine Form von Freiheit

VergessenDieses wunderbare Zitat von Khalil Gibran ist im Grunde die perfekte Zusammenfassung für meinen neuen Roman Tage zwischen Ebbe und Flut.

Leid, Elend, Vereinsamung, Entfremdung, Demenz, Krankheit, Horror – das sind nur einige der Begriffe, die jedermann sofort mit dem Wort Alzheimer assoziiert. Und ja, diese Krankheit ist ohne jeden Zweifel tückisch, grausam und auch entwürdigend. Aber nicht nur! Vergessen ist fast immer schrecklich – doch manchmal kann es ein Segen sein. Und wenn irgendwann sämtliche intellektuellen Fähigkeiten eines Patienten verschwunden sind, bleibt immer noch eins: Gefühl!

Das ist mein wichtigstes Anliegen: Alzheimer-Patienten nicht zu ojektifizieren – sie bleiben Menschen. Bis zum Schluss!

Warum Vergessen als Roman-Thema?

Mein Vater wurde vor sechs Jahren mit Alzheimer diagnostiziert, da war er noch keine Siebzig. Geahnt hatte er es aber wohl schon viel länger. Es hat sich viel verändert in diesen Jahren – die Familie, er selbst. Aber er ist und bleibt mein Vater.

»Ich glaub, ich hab Alzheimer!« Wie oft hat jeder von uns diesen Satz schon ausgesprochen? Wenn wir uns an einen Termin nicht mehr erinnern konnten, uns der Name eines Bekannten nicht mehr einfiel oder wir eine andere Kleinigkeit vergessen haben.
Dieser Satz ist einfach dahingesprochen. Und ziemlich sicher leiden die meisten, die ihn sagen, nicht an Morbus Alzheimer, sondern waren schlicht einen Moment unkonzentriert.
Wer jedoch einen Menschen in seinem Umfeld hat, der tatsächlich an dieser tückischen Demenzerkrankung leidet, wird diesen Satz nicht mehr so einfach über die Lippen bringen, denn Alzheimer ist viel mehr als eine kurze Unachtsamkeit. Der Mensch verliert sich selbst, Stück für Stück und unwiederbringlich. Das ist für die Betroffenen ein extrem schmerzhafter psychischer Prozess – aber auch für Angehörige und Freunde eine Herausforderung, die manchmal weit über das Erträgliche hinausgeht. Dazu kommt die Tatsache, dass Demenz nach wie vor gesellschaftlich stigmatisiert wird, was insofern erstaunlich ist, dass doch praktisch jeder von uns im engeren oder weiteren Umfeld mindestens einen Alzheimer-Fall hat. Es ist eine Volkserkrankung, die viele betrifft, die aber am liebsten ängstlich totgeschwiegen wird. Als würde Ignoranz vor Demenz schützen. Schön wär’s, oder?

Menschen mit Alzheimer verändern sich. Viele verändern sich sogar dramatisch, und es ist tatsächlich nicht besonders angenehm, damit konfrontiert zu sein. Ihr Verhalten überfordert unseren »normalen« Geist und triggert unseren Fluchtreflex. Dabei vergessen wir (man beachte das Wortspiel!), dass ein Alzheimer-Patient nach wie vor vor allem eines ist: ein Mensch!
Ein Mensch mit Bedürfnissen. Und auch wenn der intellektuelle Austausch immer schwieriger wird, emotional funktioniert es lange noch sehr gut. In manchen Fällen sogar besser als zu gesunden Zeiten. Also sollten wir unseren Mitmenschen neben Respekt vor allem mit Gefühl begegnen. Eine Umarmung, ein Händedruck, ein einvernehmlich schweigsamer gemeinsamer Spaziergang – diese kleinen Dinge sind so viel wert und verhindern (oder mildern) die Isolation, in die viele Patienten rutschen.

Ich würde mir wünschen, dass man offen über Alzheimer spricht. Dass sich auch die engsten Angehörigen trauen, schon früh Hilfe zu suchen. Warum scheuen sich so viele auszusprechen, dass ein Elternteil oder der Partner erkrankt ist? Ein offener Umgang hat – zumindest meiner Erfahrung nach – nur Vorteile: Die anderen werden zu Komplizen. Denn erstaunlicherweise können die meisten Menschen eben doch recht gut damit umgehen, wenn sie hören: »Wundern Sie sich bitte nicht, wenn mein Mann manchmal seltsam reagiert. Er meint das nicht böse, er hat Alzheimer.« So eine Aussage nimmt allen Beteiligten den Druck.

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern, dass sie nie persönlich mit Alzheimer konfrontiert werden, doch ziemlich sicher wird es etliche erwischen. Wäre es dann nicht schön, ein verständnis- und liebevolles Umfeld zu haben?

Warum Meer & Kreuzfahrt?

Das Meer ist in meinem Roman eine machtvolle Metapher und die Tatsache, dass die Geschichte auf einer Segelkreuzfahrt spielt, gibt dem Ganzen einen kammerspielartigen Charakter.  Außerdem habe ich seit Jahren eine Leidenschaft für die Seefahrt und liebe es, auf Schiffen zu reisen. Und ich glaube – genau wie einige meiner Protagonisten – an die Macht des Meeres!

Es gibt ganz sicher ziemlich intelligente und logische Erklärungen dafür, warum viele Menschen vom Wasser magisch angezogen werden. Doch das ist mir nicht wichtig. Mir reicht die Wirkung. Sobald ich am oder auf dem Meer bin, kann ich freier atmen und klarer denken. Mehr muss ich darüber nicht wissen. Insofern ist die gesamte Meeressymbolik in meinem Roman nicht etwa wissenschaftlich fundiert, sondern rein emotional und subjektiv motiviert. Und ich kann jedem Leser den Selbstversuch empfehlen.

»Tage zwischen Ebbe und Flut« ist kein autobiographischer Erfahrungsbericht, sondern eine zwar persönliche, aber durch und durch fiktionale Geschichte. Übrigens ist auch die Flying Cloud in meinem Roman komplett erfunden – entspricht aber ziemlich exakt meinem persönlichen Traumschiff. Ein historisches Vorbild hat sie jedoch gleichwohl: Die von Donald Mckay 1851 erbaute Flying Cloud segelte 1853 in unglaublichen neunundachtzig Tagen und acht Stunden von New York nach San Francisco – und das nicht etwa durch den Panama-Kanal, sondern über Kap Hoorn! Ein Rekord, der erst 1989 geschlagen wurde.

Klappentext: Tage zwischen Ebbe und Flut

Felix ist 70 Jahre alt. Er spricht aus, was niemand zu sagen wagt, und tut, was sonst niemand tun würde. Seine Erinnerungen sind wie Wellen in seinem Kopf, wogend, nicht festzuhalten. Denn Felix hat Alzheimer.
Um ihm einen Herzenswunsch zu erfüllen, machen seine Ehefrau Ellen, seine Tochter Judith und seine Enkelin Fabienne mit ihm eine Kreuzfahrt. Doch während Felix die Reise als wunderbares Abenteuer erlebt, wird für die drei Frauen die Seereise zu einer Seelenreise durch schwere Gewässer, aber mit Kurs auf sonnige Gefilde.

Ein Meer voller Erinnerungen

Ein Meer voll Erinnerungen1Es dauert zwar noch gut drei Monate bis mein neuer Roman Tage zwischen Ebbe und Flut (ET 1.9.2016 bei Knaur) erscheint, aber ab sofort gibt’s hier im Blog regelmäßige Updates und Hintergrundgeschichten.

Vor zwei Stunden habe ich die letzten Korrekturen des zweiten Lektoratsdurchgangs eingearbeitet. Die Schlussredakteurin geht gerade noch einmal über das Manuskript und ab morgen wird bereits der Drucksatz gemacht. Ich freue mich schon so, endlich das fertige Taschenbuch in den Händen zu halten. Ist das Cover nicht der absolute Knaller? Ich finde, es strahlt unglaublich viel aus. Obwohl die Designerin nur ein relativ oberflächliches Briefing bekommen hat, ist es ihr gelungen, die Essenz meiner Geschichte visuell einzufangen.

Nach fast vier Jahren ohne Verlagsveröffentlichung (die letzte war 2012 „High Heels und Hundekuchen„) und zwei Jahren als reiner Selfpublisher (der erste Indie-Roman „Gefühlte Wahrheit“ kam im Mai 2014 raus), ist es mal wieder eine spannende Sache, mit einem Verlag zusammenzuarbeiten. Bisher macht es wirklich großen Spaß und ich kann die frohe Botschaft verkünden, dass wir gemeinsam eine Menge toller Leser-Aktionen stemmen werden. Trotzdem ist es natürlich ungewohnt. Vor allem die langen Zeiträume – auch wenn es bei diesem Projekt für einen Verlagstitel irrsinnig schnell gegangen ist. Wäre Tage zwischen Ebbe und Flut ein Indie-Roman, würde es vom aktuellen Stand der Überarbeitung bis zur Veröffentlichung vielleicht noch zwei Wochen dauern. Doch die Wartezeit werden der Verlag und ich sinnvoll nutzen. Versprochen!

Schaut also immer mal hier rein oder abonniert am besten direkt meinen Newsletter (oben rechts auf der Startseite meiner Website), damit ihr nichts verpasst. Hier gibt’s einen Blick in die offizielle Taschenbuch-Herbst-Vorschau. Sieht die Seite nich toll aus?

Die Glücksfee war fleißig

Gewinnspiel-PreiseVielen, vielen Dank an ALLE, die bei meinem Sommergewinnspiel mitgemacht und sich für meinen Newsletter angemeldet haben. Die Glücksfee hat gestern die Gewinner gezogen und die Preise sind bereits auf dem Weg zu ihnen.

1. Der Hauptpreis (Top „Lemmy“ von LOCKSTOFF und ein signiertes Taschenbuch Gefühlte Wahrheit) ging an Nicole Rebiger.
2. Jeweils ein eBook Gefühlte Wahrheit plus signierte Booklets erhielten Nadine Klöckling, Kathrin Kröpper und Annette Warth.

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß!!

Gewinnspiel: So hot & so cool!

So-hot-so-coolEs ist endlich Sommer – auch wenn einige von uns (ähem, ich zum Beispiel) schon wieder laut wegen der Hitze jammern. Statt undankbar zu sein, sollten wir lieber für Abkühlung sorgen. Zum Beispiel mit dem oberlässigen Tanktop „Lemmy“ von LOCKSTOFF. Und natürlich mit der perfekten Urlaubs-Sommer-Sonne-Lektüre – meinem aktuellen Roman Gefühlte Wahrheit!

Ich verlose:

  • das Tanktop Lemmy in der gewünschten Größe (S, M, L) plus ein signiertes Taschenbuch Gefühlte Wahrheit
  • dreimal Gefühlte Wahrheit als eBook (Mobi oder ePub) plus jeweils einem signierten Booklet

Was müsst ihr dafür tun? Ganz einfach

  • Meldet euch für den Newsletter auf meiner Website an (oben rechts) und erhaltet zukünftig VOR allen anderen Infos über neue Romane, spannende Veröffentlichungen oder tolle Aktionen.
  • Wer zusätzlich meine Autorenseite auf facebook mit „gefällt mir“ markiert und den Gewinnspiel-Link teilt, hüpft mit einem weiteren Los in den Topf.
  • Ein drittes Los bekommen alle, die auch noch kommentieren was für sie im Sommer hot und was cool ist.

Die Losfee gibt am 4.8. alles und zieht die glücklichen Gewinner!

Disclaimer:

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Teilnehmer sind damit einverstanden, dass ihr Name auf Facebook veröffentlicht wird.
Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Meldet sich der Gewinner nach dreimaliger Aufforderung nicht zurück, verfällt der Gewinnanspruch. Ein neuer Gewinner wird gezogen. Der Gewinnanspruch ist nicht übertragbar. Die Teilnehmer erklären sich bereit, im Falle eines Gewinns namentlich auf meiner Autorenseite genannt zu werden.
Die Bedingungen können jederzeit ändern und das Gewinnspiel ohne Angabe von Gründen vorzeitig beendet werden. Ein Gewinnanspruch besteht nicht.

Frauen – die besseren Fußballexperten?!

Carin-in-der-WeltHui, dieser Juli hat’s aber in sich! In den wenigen Tagen, die er gerade alt ist, sind mehr Dinge passiert, als im gesamten letzten Quartal. Neben meinem einigermaßen spontanen Büroumzug („Aus dem Kiosk in den Kiez“ – dazu bald mehr),  liegt das natürlich vor allem an der Fußball-Weltmeisterschaft. Selbstredend habe ich nie daran gezweifelt, aber dass meine kühne Prognose aus Gefühlte Wahrheit nun tatsächlich eingetreten ist, freut mich ungemein. Das heißt, ganz klar ist es noch nicht. Ich habe ja vorausgesagt, dass Deutschland Brasilien im Halbfinale vom Platz fegt. Und das müssen Jogis Jungs in wenigen Stunden erst einmal beweisen. Aber allein die Tatsache, dass es dieses Halbfinale gibt, war der Welt schon dieser tolle Artikel wert! Und das wiederum freut das Autoren-/Fußball-Blogger-Herz ganz ungemein. Denn Frauen sind nicht zwangsläufig besser oder schlechter, aber sie können genauso gute Fußballexperten sein wie Männer!

Lust auf WM2014 Tippspiel?

TippspielVon ein paar Fußballverweigerern mal abgesehen, werden ab Donnerstag doch die meisten von uns viele Stunden vor dem Fernseher oder beim Public Viewin verbringen, um „unseren Jungs“ die Daumen zu drücken und mit ihnen (und anderen Teams) mitzufiebern. Auch wenn es auf dieser Seite noch kein großes Thema war, ICH selbst bin ein riesiger Fußball-Fan, der sich nicht nur auf Großevents freut, sondern auch den Liga-Alltag durchlebt und machmal auch durchleidet. Auf meinem Fußball-Blog 11spielerfrauen.de berichte ich seit 2010 (Start zur WM in Südafrika) über alles rund um die schönste Nebensache der Welt.

Weil es aber noch mehr Spaß macht, Fußball in einer lustigen Gemeinschaft zu gucken, gibt’s dieses Jahr ein großes WM-Tippspiel, bei dem jeder mitmachen kann. Egal oder man über todsichere Insiderkenntnisse verfügt, sich selbst als Ober-Checker in Fußball-Dingen sieht, ein solides Halbwissen hat oder gar keine Ahnung. Der Spaß steht im Vordergrund und letztlich ist es doch wie im richtigen (Fußball)Leben: das meiste ist Glückssache! Zu gewinnen gibt es natürlich auch einiges. Mindestens mal ein tolles Bücherpaket von mir (mit Mopsküsse, High Heels und Hundekuchen und Gefühlte Wahrheit), aber auch tolle Spiele, Spannendes für Musikfreunde und auch etwas für den kühlen Durchblick. Details demnächst hier. Wer mitmachen will, besucht am besten meinen Zweitblog und folgt den Anweisungen,  schreibt hier oder auf facebook einen Kommentar oder mir ein Mail unter wm2014@11spielerfrauen.de. Ich freue mich auf zahlreiche Mitwetter!

PS: Die Teilnahme ist natürlich absolut gratis und selbstverständlich werden sämtliche Daten vertraulich behandelt!!!

Transdimensionale Wesen greifen an

TransdimensionalZugegeben: Die Wucht dieser Überschrift wäre beeindruckender, wenn jetzt eine aufregende Erklärung folgen würde, was genau trandsimensionale Wesen sind und inwiefern sie uns angreifen. Nach Lage der Dinge wird die allerdings ausbleiben müssen, denn selbst eine ausgedehnte Internetrecherche hat nichts Greifbares hervorgebracht. Womöglich ist aber genau die mangelnde materielle Manifestation dieser Wesen ihr Lebenszweck?

Warum ich mich dann überhaupt damit beschäftige? Ganz einfach, gestern morgen riss mich ein Alptraum aus dem Schlaf. Was genau ich geträumt habe, kann ich – Fluch oder Segen? – nicht mehr sagen, geblieben ist allein der Begriff „transdimensionales Wesen“ und ein latentes Unbehagen deswegen. Der Mann beteuerte seine Unschuld und beschwor mich, weiterzuschlafen. T. war sich sicher, dass mein Unterbewusstsein demnächst einen Science Fiction-Roman verfassen möchte und S. mutmaßte eine spirituelle Komponente, derer ich bislang völlig unverdächtig war. Ach ja, der Hund will nur etwas damit zu tun haben, wenn es aus Gouda besteht – oder aus Leberwurst. Nicht hilfreich.

Nach lägerer Überlegung bin ich auf zwei mögliche Erklärungsansätze gekommen: 1. Da mein normales dreidimensionales Dasein derzeit sehr stark von der ziemlich eindimensionalen Tätigkeit des Romanschreibens unter höchster Zeitnot überlagert wird, ist das transdimensionale Wesen einfach nur eine kleine Stressreaktion. 2. Und das erscheint mir wahrscheinlicher: Uli Hoeneß ist ein transdimensionales Wesen! Es gibt den FC-Bayern-Uli, den Geschäftsmann-Hoeneß und den Zocker-Steuersünder-Ulrich H.! Sonnenklar. Bis auf die Frage, warum ich ausgerechnet von Hoeneß träume …

Für sachdienliche Hinweise bin ich sehr dankbar!

Allein unter Nerds 2: Überlebt!

Shatner_jung„Du gehst zu einer Star Trek-Convention?“ Diese ungläubige Frage habe ich in den letzten Tagen häufig gehört – von Menschen, die der Meinung waren, mich zu kennen. Ja, ich war auf der Convention. Ja, ich habe mich verkleidet. Ja, es waren viele, viele seltsame Menschen dort. Aber auch einige ziemlich nette und normale. Doch was ist schon normal? Ja, ich habe irrsinnig viel Geld dafür ausgegeben, eine Zehntelsekunde lang neben William Shatner für ein Foto posieren zu dürfen. Nein, ein Autogramm für genausoviel Geld habe ich mir nicht auch noch geholt. Ja, es hat Spaß gemacht (einen halben Tag lang). Nein, ich würde nicht nochmal hingehen!

Shatner_altWarum? Weil ich vielleicht doch kein richtiger Trek-Nerd bin. Weil ich mich für die Geschichten und Figuren begeistern kann, aber nicht sehen will, dass sie von ganz gewöhnlichen Menschen dargestellt wurden, die jetzt – Jahre oder Jahrzehnte später – durch die Weltgeschichte tingeln und gegen Bargeld lustige Anekdoten von eifersüchtigen Gorillas und toten Dobermännern (beides Shatner) erzählen. Trotzdem war’s ein sehr lustiges Erlebnis und hey, ICH habe die Zeitreise doch deutlich besser überstanden als der olle Captain Kirk!