Shall we dance?

Let's danceDas neue Jahr ist jetzt schon fünf Tage alt und vermutlich sind die meisten guten Vorsätze schon wieder vor die Hunde gegangen. Auch mein größter: Mich nicht mehr soviel aufzuregen! Hat heute gar nicht geklappt …

Wenn es aber schon mit der inneren Mitte und Ausgeglichenheit nichts wird – mal wieder -, dann vielleicht mit anderen Dingen: Ich will mindestens zwei Romane schreiben  (dazu später mehr) und ich will endlich richtig Tanzen lernen! Foxtrott, Tango, Walzer, das ganze Programm!

Das dürfte insofern für meine mir näher bekannten Mitmenschen überraschend sein, als ich bislang IMMER lieber mit einem Gin Tonic an der Bar gestanden bin, denn mir auf dem Parkett die Blöße zu geben. Tanzen? Ich?? Nein, danke. Ich tanze nicht! Nie! Da war ich (bis auf wenige – alkoholisierte! – Ausnahmen) eisern. Warum? Weil ich es nicht kann – trotz jahrelangem Jazzdance-Training als Teenie, trotz eines Tanzkurses ebenfalls in diesem Alter. Ich komme mir einfach unfassbar blöd und unbeholfen vor, sobald ich die Tanzfläche betrete und zwar egal, ob ich alleine zapple oder mich ein charmanter Partner zum Schwof auffordert. Dann lieber verzichten. Den Hochzeitswalzer haben mein Liebster und ich vor zehn Jahren zwar halbwegs unfallfrei gemeistert – aber auch nur, weil wir unmittelbar davor einen Notfallkurs belegt haben.

Warum also nicht weiter in dieser himmlischen Ignoranz verharren? Schließlich kann man Tanzereignissen in den meisten Fällen problemlos ausweichen. Weil ich es können will! Weil ich es (theoretisch bislang jedenfalls) superschön finde, sich elegant zur Musik zu bewegen. Tanzen ist sinnlich und kommunikativ und eine Ausdrucksform, die mir noch völlig fremd ist. Und die ich endlich meistern möchte.

Der Herzensmann hat nun Nägel mit Köpfen gemacht und mir zu Weihnachten zwei Tanzkurse geschenkt. Ich werde es also WIRKLICH tun! Am 15. Januar ist die erste Stunde. Und weil ich diesmal tatsächlich richtig ernst meine, habe ich mir am Freitag sogar Tanzschuhe gekauft. Die sind zwar optisch nicht der Knaller, aber mit dem richtigen Equipment geht ja bekanntlich alles besser.

Das gilt übrigens auch fürs Schreiben. Da habe ich mir auf der letzten Buchesse das Autoren-Schreibprogramm Papyrus angeschafft und gehe jetzt davon aus, dass sich die nächsten Romane quasi von alleine schreiben … Bis dahin kann ich meine beiden aktuellen empfehlen: Gefühlte Wahrheit und Hundstage!

Dieses zauberhafte Video stammt übirgens von Buchblogger Petar und seinem tollen Blog Perolicious.

Ein gutes neues Jahr 2015 und let’s dance! Ich werde berichten …