Wie beim ersten Mal

Das erste Mal …

… ist meist ein ziemlich aufregender Moment. Egal, um WELCHES erste Mal es sich handelt. Der erste Schultag, der erste Arbeitstag, der erste Kuss, der erste Sex, die erste Präsentation, das erste Haustier, die erste Buchveröffentlichung, was auch immer. Es ist spannend, und nervenaufreibend, manchmal unglaublich beglückend, häufig recht indifferent und ab und an die blanke Katastrophe.

Im Moment bin ich jedenfalls ein nervliches Wrack und während ich diese Worte schreibe, zittern meine Hände vor Aufregung, dass ich Vertipper nicht ausschließen kann.  Doch ihr wollt jetzt endlich wissen, WARUM ich so uncharakteristisch neben der Spur bin, oder?

Der Grund ist meine nächste Buchveröffentlichung! Es ist die 30.! In Worten: die DREISSIGSTE! Man könnte also annehmen, dass ich mich diesbezüglich emotional inzwischen etwas besser im Griff habe, doch diesmal ist alles anders. Tatsache ist, dass mich die Veröffentlichungen 2-29 nicht ansatzweise so  mitgenommen haben, wie die Nummer 30. Warum das so ist, versuche ich nun zu ergründen.

Wie ich fast die Lust am Schreiben verloren habe

Ihr erinnert euch vielleicht noch an meinen letzten Blogpost – auch wenn er fast drei Monate her ist. Dieser Post Wie ich (fast) die Lust am Schreiben verloren habe, hat eine unglaubliche Resonanzwelle erzeugt, die mich erstaunt und fast so glücklich gemacht hat, wie die Umstände, die ich in diesem Beitrag beschrieben habe. Dass ich nämlich einen radikalen Schnitt machen musste, um wieder Freude an meiner Arbeit zu finden. Das Schreiben wieder zu lieben.

Und ja, ich habe meine Blogpause hauptsächlich mit der Arbeit an diesem Manuskript verbracht, habe es radikal verändert und es sich in Ruhe entwickeln lassen. Herausgekommen ist nicht nur mein bislang längster Roman (das Taschenbuch ist üppige 380 Seiten dick), sondern mit Sicherheit auch der emotionalste.

Scheu vor großen Themen?

Schon klar, das sagen die meisten KollegInnen von ihren Büchern und auch  in meinen bisherigen Geschichten kann man die ganze Bandbreite an Gefühlen finden – allerdings immer ein wenig weichgezeichnet und häufig von einer ironisch distanzierten Warte aus betrachtet. Das war mir gar nicht so bewusst und es hat sich in all den Jahren bei den Büchern 1-29 auch nie jemand darüber beklagt – weder Leser noch Lektoren. Vielmehr haben mir die meisten Rezipienten bescheinigt, wie lockerflockigluftigleicht sich meine Romane weglesen lassen.

Dieses Kompliment hat mich jedoch träge und selbstzufrieden gemacht und irgendwann auch immer mehr irritiert. Warum? Weil die Themen, die ich gerade in den letzten Romanen behandelt habe vieles waren, nur nicht leicht. Und da spreche ich jetzt nicht einmal nur von meiner Alzheimer-Geschichte Tage zwischen Ebbe und Flut. Die war bewusst so angelegt, dass dieses schwierige Thema verträglich konsumiert werden konnte. Nein, das gilt vor allem auch für die letzten Charlotte Taylor-Geschichten. Da habe ich mir schon die Frage gestellt, warum es niemand groß erwähnenswert fand, dass es dabei auch um Themen wie Apartheid, Rassenkonflikte, Cyber-Mobbing (Hot Chocolate – Ein Herz für Ryan), Depressionen, Suizid und düstere Familiengeheimnisse (San Francisco Millionaires Club – Derek) geht.

Die einfache Antwort auf diese Frage lautet natürlich: “Weil die Leser doof sind und diese Bücher nur wegen der expliziten Szenen gekauft haben!” Doch das wäre nicht nur anmaßend und unverschämt meinen Lesern gegenüber, sondern schlicht auch falsch!

Die ehrliche Antwort ist weitaus niederschmetternder: Weil ich diese Themen lediglich als weichgezeichnete Kulisse angelegt hatte, die man  wahrnehmen kann, aber nicht muss! Das ist ein Konzept, hinter dem ich im Grunde immer noch stehe, denn nichts finde ich schlimmer, wenn jemand in einem Unterhaltungsroman die Moralkeule schwingt oder belehren will. Aber trotzdem – irgendwas fehlte. Vielleicht nicht den Lesern, aber ganz sicher mir selbst.

Der schmale Grat zwischen Kitsch und echtem Gefühl

Dieses “was fehlt” wurde mir so richtig bewusst, als ich an Robin – High in the Sky geschrieben habe. Es fehlte in meinen früheren Geschichten das echte, das wahre Gefühl!

Nicht falsch verstehen, ich konnte die Leser schon immer zum Lachen und zum Weinen bringen, konnte dafür sorgen, dass sie einen fiesen Antagonisten hassen und atemlos mit dem Protagonisten mitfiebern. Das ist nicht weiter schwer, das ist reines Handwerk. Das ist aber, wenn man es schlecht macht, auch aufgesetzte Effekthascherei und Kitsch!

Ich habe mir dann die Frage gestellt, wie ich auf Romane reagiere. Warum mich manche Geschichten, die als emotionale Achterbahnfahrt angepriesen werden, mich mit einem schalen, fast gelangweilten Gefühl zurücklassen – obwohl sie ein ganzes Arsenal an dramatischen Szenarien bereithalten. Und andere, völlig unaufgeregt erzählte Episoden mich tief berühren.

Bei diesen Gedankenspielen bin ich immer wieder bei den tiefen Emotionen gelandet – und habe festgestellt, dass niemand wirklich gerne dorthin geht, wo es wehtut. Weder Autoren, noch Leser. Es ist eine Sache von und über große Liebe, tiefe Verzweiflung, glühende Leidenschaft, lähmende Angst, Fröhlichkeit, Trauer, Freude, Depression zu schreiben. Eine ganz andere ist es, diese Gefühle beim Schreiben auch wirklich wahrzunehmen und die eigenen Empfindungen auch in den Text hineinfließen zu lassen!

Ein echtes erstes Mal!

So gesehen ist Robin – High in the Sky nicht nur meine 30. Veröffentlichung, sondern tatsächlich ein richtiges Debüt. Der erste Roman, in dem ich die schützende Distanz zur Geschichte, meinen Protagonisten und ja, zu den Gefühlen, aufgegeben habe. Ganz ohne Visier sozusagen.

Ich weiß nicht, ob es mein bester Roman ist, es ist sicher nicht der persönlichste, aber zweifellos mein ehrlichster bislang! Und genau das ist es, was mich jetzt am Tag vor der Veröffentlichung so unfassbar nervös macht.

Werden die Leser die Geschichte mögen? Werden sie das Buch kaufen, obwohl ich auch diesmal nicht am marktüblichen Preiskampf beteilige? Werden sie es auch in ausreichender Menge kaufen, damit sich meine Ausgaben auch rechnen? Werden sie bereit sein, sich berühren zu lassen? Werden meine Marketing-Maßnahmen ausreichend sein? Wird man mich mit anderen Augen wahrnehmen? Und falls ja, ist das besser oder schlechter?

Von all den anderen Zweifeln, die mein fantasiebegabtes Autorenhirn gerade martern, mag ich hier sicherheitshalber nichts schreiben, doch es bleibt bei der Grundaussage: Frau Müller hat Angst vorm ersten Mal! Frau Taylor übrigens auch – und es ist ihr Name, der auf dem Cover steht.

Anhang

Da ich nach dem üppigen Text niemanden mehr mit einer Buchbeschreibung langweilen möchte, zeige ich hier einfach nur den Buchtrailer. Viel Spaß und danke für die Aufmerksamkeit! Mehr Infos gibt’s auch auf meiner Charlotte-Seite.

Be my Valentine?!

Man kann ja zum Schutzheiligen der Floristen – Pardon: der Liebenden!, stehen wie man will – Valentin ist gut fürs Geschäft. Also nicht unbedingt für meines, denn ich bin nicht im Blumengewerbe tätig (auch wenn ich es so manches Mal in Erwägung gezogen habe), aber insgesamt schon.

Stöbere ich heute auf Facebook durch meine Timeline, dann fallen mir zwei Fraktionen auf:

  1. Valentin-Liebhaber
  2. Valentin-Verächter

Beide haben gute Argumente, doch was soll die Aufregung eigentlich? Soll doch jeder den Spaß haben, den er will. Oder? Und mal ehrlich: Blumen/Pralinen/Schokolade gehen doch immer – AUCH heute!

Meine geschätzten Kollegen haben übrigens auch alle ein Herz für ihre Leser und hauen eine Valentins-Aktion nach der anderen raus. Und was soll ich sagen? Ich bin kein Stück besser! Bei mir gibt’s im Februar auch Rabatte, Liebe und sogar eine Neuerscheinung!

Carins Valentins-Aktion

Weil seit Anfang Februar nun auch mein Roman HUNDSTAGE ein wunderschönes neues Cover hat und weil das ein Grund für eine kleine Party ist, schmeiße ich zwar keine Konfetti, dafür fette Rabatte auf zwei meiner Bücher.

Gefühlte Wahrheit und Hundstage sind ein paar Tage lang (noch bis 27.2.) dramatisch reduziert – in allen eBook-Shops. Zuschlagen lohnt sich also.

Carins Neuerscheinung …

… ist im Grunde gar nicht von mir, sondern von “der Neuen”, also von Nirac Rellum, was aber nichts anderes ist, als Carin auf links gedreht. Weil die minderjährigen Ableger in meinem Umfeld so lange genervt haben bis mir nichts mehr anderes übrig geblieben ist, habe ich ein neues Weltraum-Abenteuer für Kinder geschrieben. Es heißt FERIEN AUF TARKANUS X und verspricht ein spannendes Abenteuer auf einem abgelegenen Planeten (und mit vielen aufregenden Tieren). Das eBook erscheint morgen (also am 15.2.) und kostet bis Ende des Monats nur 1,49 € statt regulär 2,99 €. Außerdem gibt es auch eine exklusive Taschenbuchversion, die zusätzlich noch die Kurzgeschichte AUSSENMISSION AUF KAIPAS V enthält – nur hier bei mir für 6 €!

Das ist doch eine echte Valentins-Alternative, oder? Habt euch lieb und lest ein Buch!

 

Vergessen ist eine Form von Freiheit

VergessenDieses wunderbare Zitat von Khalil Gibran ist im Grunde die perfekte Zusammenfassung für meinen neuen Roman Tage zwischen Ebbe und Flut.

Leid, Elend, Vereinsamung, Entfremdung, Demenz, Krankheit, Horror – das sind nur einige der Begriffe, die jedermann sofort mit dem Wort Alzheimer assoziiert. Und ja, diese Krankheit ist ohne jeden Zweifel tückisch, grausam und auch entwürdigend. Aber nicht nur! Vergessen ist fast immer schrecklich – doch manchmal kann es ein Segen sein. Und wenn irgendwann sämtliche intellektuellen Fähigkeiten eines Patienten verschwunden sind, bleibt immer noch eins: Gefühl!

Das ist mein wichtigstes Anliegen: Alzheimer-Patienten nicht zu ojektifizieren – sie bleiben Menschen. Bis zum Schluss!

Warum Vergessen als Roman-Thema?

Mein Vater wurde vor sechs Jahren mit Alzheimer diagnostiziert, da war er noch keine Siebzig. Geahnt hatte er es aber wohl schon viel länger. Es hat sich viel verändert in diesen Jahren – die Familie, er selbst. Aber er ist und bleibt mein Vater.

»Ich glaub, ich hab Alzheimer!« Wie oft hat jeder von uns diesen Satz schon ausgesprochen? Wenn wir uns an einen Termin nicht mehr erinnern konnten, uns der Name eines Bekannten nicht mehr einfiel oder wir eine andere Kleinigkeit vergessen haben.
Dieser Satz ist einfach dahingesprochen. Und ziemlich sicher leiden die meisten, die ihn sagen, nicht an Morbus Alzheimer, sondern waren schlicht einen Moment unkonzentriert.
Wer jedoch einen Menschen in seinem Umfeld hat, der tatsächlich an dieser tückischen Demenzerkrankung leidet, wird diesen Satz nicht mehr so einfach über die Lippen bringen, denn Alzheimer ist viel mehr als eine kurze Unachtsamkeit. Der Mensch verliert sich selbst, Stück für Stück und unwiederbringlich. Das ist für die Betroffenen ein extrem schmerzhafter psychischer Prozess – aber auch für Angehörige und Freunde eine Herausforderung, die manchmal weit über das Erträgliche hinausgeht. Dazu kommt die Tatsache, dass Demenz nach wie vor gesellschaftlich stigmatisiert wird, was insofern erstaunlich ist, dass doch praktisch jeder von uns im engeren oder weiteren Umfeld mindestens einen Alzheimer-Fall hat. Es ist eine Volkserkrankung, die viele betrifft, die aber am liebsten ängstlich totgeschwiegen wird. Als würde Ignoranz vor Demenz schützen. Schön wär’s, oder?

Menschen mit Alzheimer verändern sich. Viele verändern sich sogar dramatisch, und es ist tatsächlich nicht besonders angenehm, damit konfrontiert zu sein. Ihr Verhalten überfordert unseren »normalen« Geist und triggert unseren Fluchtreflex. Dabei vergessen wir (man beachte das Wortspiel!), dass ein Alzheimer-Patient nach wie vor vor allem eines ist: ein Mensch!
Ein Mensch mit Bedürfnissen. Und auch wenn der intellektuelle Austausch immer schwieriger wird, emotional funktioniert es lange noch sehr gut. In manchen Fällen sogar besser als zu gesunden Zeiten. Also sollten wir unseren Mitmenschen neben Respekt vor allem mit Gefühl begegnen. Eine Umarmung, ein Händedruck, ein einvernehmlich schweigsamer gemeinsamer Spaziergang – diese kleinen Dinge sind so viel wert und verhindern (oder mildern) die Isolation, in die viele Patienten rutschen.

Ich würde mir wünschen, dass man offen über Alzheimer spricht. Dass sich auch die engsten Angehörigen trauen, schon früh Hilfe zu suchen. Warum scheuen sich so viele auszusprechen, dass ein Elternteil oder der Partner erkrankt ist? Ein offener Umgang hat – zumindest meiner Erfahrung nach – nur Vorteile: Die anderen werden zu Komplizen. Denn erstaunlicherweise können die meisten Menschen eben doch recht gut damit umgehen, wenn sie hören: »Wundern Sie sich bitte nicht, wenn mein Mann manchmal seltsam reagiert. Er meint das nicht böse, er hat Alzheimer.« So eine Aussage nimmt allen Beteiligten den Druck.

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern, dass sie nie persönlich mit Alzheimer konfrontiert werden, doch ziemlich sicher wird es etliche erwischen. Wäre es dann nicht schön, ein verständnis- und liebevolles Umfeld zu haben?

Warum Meer & Kreuzfahrt?

Das Meer ist in meinem Roman eine machtvolle Metapher und die Tatsache, dass die Geschichte auf einer Segelkreuzfahrt spielt, gibt dem Ganzen einen kammerspielartigen Charakter.  Außerdem habe ich seit Jahren eine Leidenschaft für die Seefahrt und liebe es, auf Schiffen zu reisen. Und ich glaube – genau wie einige meiner Protagonisten – an die Macht des Meeres!

Es gibt ganz sicher ziemlich intelligente und logische Erklärungen dafür, warum viele Menschen vom Wasser magisch angezogen werden. Doch das ist mir nicht wichtig. Mir reicht die Wirkung. Sobald ich am oder auf dem Meer bin, kann ich freier atmen und klarer denken. Mehr muss ich darüber nicht wissen. Insofern ist die gesamte Meeressymbolik in meinem Roman nicht etwa wissenschaftlich fundiert, sondern rein emotional und subjektiv motiviert. Und ich kann jedem Leser den Selbstversuch empfehlen.

»Tage zwischen Ebbe und Flut« ist kein autobiographischer Erfahrungsbericht, sondern eine zwar persönliche, aber durch und durch fiktionale Geschichte. Übrigens ist auch die Flying Cloud in meinem Roman komplett erfunden – entspricht aber ziemlich exakt meinem persönlichen Traumschiff. Ein historisches Vorbild hat sie jedoch gleichwohl: Die von Donald Mckay 1851 erbaute Flying Cloud segelte 1853 in unglaublichen neunundachtzig Tagen und acht Stunden von New York nach San Francisco – und das nicht etwa durch den Panama-Kanal, sondern über Kap Hoorn! Ein Rekord, der erst 1989 geschlagen wurde.

Klappentext: Tage zwischen Ebbe und Flut

Felix ist 70 Jahre alt. Er spricht aus, was niemand zu sagen wagt, und tut, was sonst niemand tun würde. Seine Erinnerungen sind wie Wellen in seinem Kopf, wogend, nicht festzuhalten. Denn Felix hat Alzheimer.
Um ihm einen Herzenswunsch zu erfüllen, machen seine Ehefrau Ellen, seine Tochter Judith und seine Enkelin Fabienne mit ihm eine Kreuzfahrt. Doch während Felix die Reise als wunderbares Abenteuer erlebt, wird für die drei Frauen die Seereise zu einer Seelenreise durch schwere Gewässer, aber mit Kurs auf sonnige Gefilde.

Ein Meer voller Erinnerungen

Ein Meer voll Erinnerungen1Es dauert zwar noch gut drei Monate bis mein neuer Roman Tage zwischen Ebbe und Flut (ET 1.9.2016 bei Knaur) erscheint, aber ab sofort gibt’s hier im Blog regelmäßige Updates und Hintergrundgeschichten.

Vor zwei Stunden habe ich die letzten Korrekturen des zweiten Lektoratsdurchgangs eingearbeitet. Die Schlussredakteurin geht gerade noch einmal über das Manuskript und ab morgen wird bereits der Drucksatz gemacht. Ich freue mich schon so, endlich das fertige Taschenbuch in den Händen zu halten. Ist das Cover nicht der absolute Knaller? Ich finde, es strahlt unglaublich viel aus. Obwohl die Designerin nur ein relativ oberflächliches Briefing bekommen hat, ist es ihr gelungen, die Essenz meiner Geschichte visuell einzufangen.

Nach fast vier Jahren ohne Verlagsveröffentlichung (die letzte war 2012 “High Heels und Hundekuchen“) und zwei Jahren als reiner Selfpublisher (der erste Indie-Roman “Gefühlte Wahrheit” kam im Mai 2014 raus), ist es mal wieder eine spannende Sache, mit einem Verlag zusammenzuarbeiten. Bisher macht es wirklich großen Spaß und ich kann die frohe Botschaft verkünden, dass wir gemeinsam eine Menge toller Leser-Aktionen stemmen werden. Trotzdem ist es natürlich ungewohnt. Vor allem die langen Zeiträume – auch wenn es bei diesem Projekt für einen Verlagstitel irrsinnig schnell gegangen ist. Wäre Tage zwischen Ebbe und Flut ein Indie-Roman, würde es vom aktuellen Stand der Überarbeitung bis zur Veröffentlichung vielleicht noch zwei Wochen dauern. Doch die Wartezeit werden der Verlag und ich sinnvoll nutzen. Versprochen!

Schaut also immer mal hier rein oder abonniert am besten direkt meinen Newsletter (oben rechts auf der Startseite meiner Website), damit ihr nichts verpasst. Hier gibt’s einen Blick in die offizielle Taschenbuch-Herbst-Vorschau. Sieht die Seite nich toll aus?

Frauen – die besseren Fußballexperten?!

Carin-in-der-WeltHui, dieser Juli hat’s aber in sich! In den wenigen Tagen, die er gerade alt ist, sind mehr Dinge passiert, als im gesamten letzten Quartal. Neben meinem einigermaßen spontanen Büroumzug (“Aus dem Kiosk in den Kiez” – dazu bald mehr),  liegt das natürlich vor allem an der Fußball-Weltmeisterschaft. Selbstredend habe ich nie daran gezweifelt, aber dass meine kühne Prognose aus Gefühlte Wahrheit nun tatsächlich eingetreten ist, freut mich ungemein. Das heißt, ganz klar ist es noch nicht. Ich habe ja vorausgesagt, dass Deutschland Brasilien im Halbfinale vom Platz fegt. Und das müssen Jogis Jungs in wenigen Stunden erst einmal beweisen. Aber allein die Tatsache, dass es dieses Halbfinale gibt, war der Welt schon dieser tolle Artikel wert! Und das wiederum freut das Autoren-/Fußball-Blogger-Herz ganz ungemein. Denn Frauen sind nicht zwangsläufig besser oder schlechter, aber sie können genauso gute Fußballexperten sein wie Männer!