Frauen – die besseren Fußballexperten?!

Carin-in-der-WeltHui, dieser Juli hat’s aber in sich! In den wenigen Tagen, die er gerade alt ist, sind mehr Dinge passiert, als im gesamten letzten Quartal. Neben meinem einigermaßen spontanen Büroumzug (“Aus dem Kiosk in den Kiez” – dazu bald mehr),  liegt das natürlich vor allem an der Fußball-Weltmeisterschaft. Selbstredend habe ich nie daran gezweifelt, aber dass meine kühne Prognose aus Gefühlte Wahrheit nun tatsächlich eingetreten ist, freut mich ungemein. Das heißt, ganz klar ist es noch nicht. Ich habe ja vorausgesagt, dass Deutschland Brasilien im Halbfinale vom Platz fegt. Und das müssen Jogis Jungs in wenigen Stunden erst einmal beweisen. Aber allein die Tatsache, dass es dieses Halbfinale gibt, war der Welt schon dieser tolle Artikel wert! Und das wiederum freut das Autoren-/Fußball-Blogger-Herz ganz ungemein. Denn Frauen sind nicht zwangsläufig besser oder schlechter, aber sie können genauso gute Fußballexperten sein wie Männer!

Transdimensionale Wesen greifen an

TransdimensionalZugegeben: Die Wucht dieser Überschrift wäre beeindruckender, wenn jetzt eine aufregende Erklärung folgen würde, was genau trandsimensionale Wesen sind und inwiefern sie uns angreifen. Nach Lage der Dinge wird die allerdings ausbleiben müssen, denn selbst eine ausgedehnte Internetrecherche hat nichts Greifbares hervorgebracht. Womöglich ist aber genau die mangelnde materielle Manifestation dieser Wesen ihr Lebenszweck?

Warum ich mich dann überhaupt damit beschäftige? Ganz einfach, gestern morgen riss mich ein Alptraum aus dem Schlaf. Was genau ich geträumt habe, kann ich – Fluch oder Segen? – nicht mehr sagen, geblieben ist allein der Begriff “transdimensionales Wesen” und ein latentes Unbehagen deswegen. Der Mann beteuerte seine Unschuld und beschwor mich, weiterzuschlafen. T. war sich sicher, dass mein Unterbewusstsein demnächst einen Science Fiction-Roman verfassen möchte und S. mutmaßte eine spirituelle Komponente, derer ich bislang völlig unverdächtig war. Ach ja, der Hund will nur etwas damit zu tun haben, wenn es aus Gouda besteht – oder aus Leberwurst. Nicht hilfreich.

Nach lägerer Überlegung bin ich auf zwei mögliche Erklärungsansätze gekommen: 1. Da mein normales dreidimensionales Dasein derzeit sehr stark von der ziemlich eindimensionalen Tätigkeit des Romanschreibens unter höchster Zeitnot überlagert wird, ist das transdimensionale Wesen einfach nur eine kleine Stressreaktion. 2. Und das erscheint mir wahrscheinlicher: Uli Hoeneß ist ein transdimensionales Wesen! Es gibt den FC-Bayern-Uli, den Geschäftsmann-Hoeneß und den Zocker-Steuersünder-Ulrich H.! Sonnenklar. Bis auf die Frage, warum ich ausgerechnet von Hoeneß träume …

Für sachdienliche Hinweise bin ich sehr dankbar!

Allein unter Nerds 2: Überlebt!

Shatner_jung“Du gehst zu einer Star Trek-Convention?” Diese ungläubige Frage habe ich in den letzten Tagen häufig gehört – von Menschen, die der Meinung waren, mich zu kennen. Ja, ich war auf der Convention. Ja, ich habe mich verkleidet. Ja, es waren viele, viele seltsame Menschen dort. Aber auch einige ziemlich nette und normale. Doch was ist schon normal? Ja, ich habe irrsinnig viel Geld dafür ausgegeben, eine Zehntelsekunde lang neben William Shatner für ein Foto posieren zu dürfen. Nein, ein Autogramm für genausoviel Geld habe ich mir nicht auch noch geholt. Ja, es hat Spaß gemacht (einen halben Tag lang). Nein, ich würde nicht nochmal hingehen!

Shatner_altWarum? Weil ich vielleicht doch kein richtiger Trek-Nerd bin. Weil ich mich für die Geschichten und Figuren begeistern kann, aber nicht sehen will, dass sie von ganz gewöhnlichen Menschen dargestellt wurden, die jetzt – Jahre oder Jahrzehnte später – durch die Weltgeschichte tingeln und gegen Bargeld lustige Anekdoten von eifersüchtigen Gorillas und toten Dobermännern (beides Shatner) erzählen. Trotzdem war’s ein sehr lustiges Erlebnis und hey, ICH habe die Zeitreise doch deutlich besser überstanden als der olle Captain Kirk!

Allein unter Nerds 1: Preparing for the Show

Nerd1Es wäre einfach, mich auf Fasching, Karneval, temporäre geistige Umnachtung, journalistische Neugier oder eine soziologische Verhaltensstudie herauszureden – allein, es wäre gelogen. Ich gehe absolut freiwillig heute Nachmittag zu einer der größten Star Trek-Conventions, die unser schönes Land jemals erlebt hat! Zu meiner Ehrenrettung: Ich tue es nur, weil Destination Star Trek praktischerweise fast direkt vor der Haustür in der Messe stattfindet und ich tue es nicht allein. Begleitet werde ich von Schwester Chapel und Commander Wiliam Riker. Wir wollten Toni auch gerne als klingonischen Targ verkleiden und mit reinschmuggeln, aber das gute Tier war am Mittwoch beim Friseur und ähnelt jetzt eher einer grazilen andorianischen Wildkatze… Egal, ich bereite mich jetzt auf meinen Auftritt im 7. Nerdhimmel vor – und auf mein Fotoshooting mit Captain Kirk! Ich werde berichten.

Aber weil es ganz ohne Haustier auch doof ist, nehme ich wenigstens meinen zahmen Tribble mit …

Tribble