Carin Müller schreibt ...

... über sich

Carin Müller

Es gibt Menschen, die sind werteorientiert, ich bezeichne mich gerne als "worteorientiert", denn dem geschriebenen Wort gehört seit früher Kindheit meine ganze Aufmerksamkeit. Buchstaben, Worte, Wörter und Texte üben bis heute eine magische Faszination auf mich aus, denn die Wucht, die dieses vergleichsweise bescheidene Werkszeug aus sechsundzwanzig Lettern und einigen Satzzeichen ausüben kann, ist beträchtlich.

Sehr bald war mir klar, dass mein beruflicher Weg zwangsläufig wortlastig ausfallen würde. Nach meinem Abitur 1991 begann ich in meiner Heimatstadt München ein Germanistikstudium, das ich mit zahlreichen journalistischen Praktika (vorwiegend bei Radiosendern) garnierte. Es folgte ein zweijähriges Volontariat in einer PR-Agentur und anschließend prägende Jahre in einer Werbeagentur.

1999 wagte ich den Schritt in die Selbständigkeit – erneut dominiert von Wortbeiträgen aller Art. Seitdem arbeite ich als freie Journalistin und war/bin für Kunden aus allen möglichen Branchen tätig: Medienhäuser, gemeinnützige Organisationen, Einzelhändler, Beratungsfirmen, Mittelständler und Start-ups. Zugute kommen mir dabei eine unbändige Neugier, ein kaum zu stillender Wissensdurst und die Freude an präziser Recherche. Scheu vor unbekannten Themen kenne ich jedenfalls nicht.

Meine große Leidenschaft gehört aber dem belletristischen Schreiben. Mein erster Roman ist 2009 bei Goldmann erschienen. Seitdem folgten gut zwei Dutzend weitere Titel bei Publikumsverlagen und in Eigenregie als Selfpublisher. Mehr dazu in der Rubrik Bücher. 2019 kamen zwei weitere Abenteuer hinzu: Übernahme der Chefredaktion des PENELOPE-Magazins und mit Der literarische Saloon ein erster Podcast.