Carin Müller bloggt ...

... zum Tag ›Tage zwischen Ebbe und Flut‹

Vergessen ist eine Form von Freiheit

Vergessen ist eine Sache, die Alzheimer-Patienten perfekt beherrschen - das ist fast immer ein Fluch, aber manchmal kann es auch ein Segen sein.

Dieses wunderbare Zitat von Khalil Gibran ist im Grunde die perfekte Zusammenfassung für meinen neuen Roman Tage zwischen Ebbe und Flut. Leid, Elend, Vereinsamung, Entfremdung, Demenz, Krankheit, Horror - das sind nur einige der Begriffe, die jedermann sofort mit dem Wort Alzheimer assoziiert. Und ja, diese Krankheit ist ohne jeden Zweifel tückisch, grausam und auch entwürdigend. Aber nicht nur! Vergessen ist fast immer schrecklich - doch manchmal kann es ein Segen sein. Und wenn irgendwann sämtliche intellektuellen Fähigkeiten eines Patienten verschwunden sind, bleibt immer noch eins: Gefühl! Das ist mein wichtigstes Anliegen: Alzheimer-Patienten nicht zu ojektifizieren - sie bleiben Menschen. ...

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