... in der Rubrik ›Lese- und Schreibmythen‹

Die Kunst des Happy Ends
»Ach, du schreibst Liebesromane? Mit Happy End? Wie … nett.« Ich kann es nicht mehr hören. Warum Hoffnung keine Naivität ist, sondern eine bewusste Entscheidung.
Es gibt einen Satz, den ich regelmäßig zu hören bekomme. Nicht wortwörtlich, aber sinngemäß, und immer mit diesem leicht herablassenden Lächeln, das Menschen aufsetzen, wenn sie glauben, höflich zu sein, während sie mir verbal eigentlich gerade ein Messer zwischen die Rippen rammen: »Ach, du schreibst Liebesromane? Mit Happy End? Wie … nett.« Dieses »nett« ist natürlich kein Kompliment. Es ist ein Diminutiv. Es bedeutet: süß, harmlos, trivial. Es bedeutet: vorhersehbar, anspruchslos, ein bisschen doof. Es bedeutet: nette Beschäftigung, aber natürlich keine richtige Literatur. Die Leute die diese Worte sagen kommen übrigens aus allen Ecken. Es sind Männer und Frauen. Lesende ...
Die Wahrheit hinter 7 Schreibmythen
Schreibanfänger:innen klammern sich an alles, was Halt gibt und Hilfe verspricht, aber die meisten Tipps sind einfach für die Tonne! Lesen
Montag: Der Plot-Twist der Woche
Warum der Montag der Plot-Twist der Woche ist – … und wie wir ihn trotzdem überleben. Kleine Ode an den Wochenstart. Lesen
Schreibmythos: Show, don’t tell
Zeit dafür, DAS Dogma der Schreiberwelt unter die Lupe zu nehmen: Was ist wirklich dran an »show, don’t tell«! Lesen
Schreibmythos: Der arme Poet
Zu den beliebtesten Vorurteilen gegenüber Autoren gehört die Annahme, dass sie entweder schweinereich sein müssen oder wie »Der arme Poet« am Hungertuch nagen. Lesen
Schreibmythos: (Verlags)Autor:innen und Marketing
Kleiner Spoiler: Alle Autor:innen müssen sich ums Marketing kümmern. Egal welche Veröffentlichungsstrategie sie haben und wie lange sie schon im Geschäft sind. Lesen
Kunst oder Geschäft?
Bin ich Künstlerin oder Geschäftsfrau? Beides. Warum das hierzulande noch naserümpfend betrachtet wird, in anderen Teilen der Welt bereits der Goldstandard ist. Lesen
Lesemythos: Was ist ein gutes Buch?
Die Qualität eines Buches liegt (fast) immer im Auge der Betrachtenden. Oder gibt es objektive Merkmale, anhand derer man sich ein Bild machen kann? Lesen
Schreibmythos: Selfpublishing vs. Verlag
Warum haben selbstpublizierte Bücher immer noch ein schlechtes Image? Oder liegt das Vorurteil im Auge des Betrachters? Lesen
Schreibmythos: Schnellschreiben ist Murks
Bei manchen Vorurteilen bekomme ich einfach nur Schnappatmung. Auch bei diesem: »Schnellschreibende produzieren nur minderwertigen Murks!« Lesen
Lesemythos: Buch oder Film?
Bücher sind immer besser als die verfilmte Version? Jüngste Erkenntnisse bringen mein Dogma ins Wanken. Lesen
Schreibmythos: Autor bleib bei deinem Genre!
Frei nach dem Sprichwort »Schuster bleib bei deinen Leisten«, wird auch Autor*innen nahegelegt, nicht fremdzugehen. Doch ist das wirklich vergleichbar? Lesen
Beurteile ein Buch nicht nach seinem Cover
Ist man automatisch oberflächlich, wenn man sich als Cover-Käufer outet? Oder ist es vielmehr ein Qualitätsmerkmal? Lesen
Schreibmythos: Authentizität
Heißes Eisen: Wie authentisch muss eine Geschichte sein? Und wie definiert man Authentizität im Roman eigentlich? Lesen
Schreibmythos: Happy End
Wie happy muss ein Romanende wirklich sein? Um diese Frage ranken sich endlose Diskurse und ziemlich schräge Mythen. Lesen
Schreibmythos: Shitty First Draft
Ist der erste Entwurf eines Romans wirklich immer für die Tonne, wie uns viele Ratgeber glauben lassen wollen? Lesen
Schreibmythos: Easter Eggs
Unter Schreibenden und Lesenden gibt es zahllose Mythen und angebliche eiserne Regeln. Weil heute Ostern ist, kümmern wir uns um »Easter Eggs«. Lesen

