... zum Tag ›Schreibmythen‹

Die Kunst des Happy Ends
»Ach, du schreibst Liebesromane? Mit Happy End? Wie … nett.« Ich kann es nicht mehr hören. Warum Hoffnung keine Naivität ist, sondern eine bewusste Entscheidung.
Es gibt einen Satz, den ich regelmäßig zu hören bekomme. Nicht wortwörtlich, aber sinngemäß, und immer mit diesem leicht herablassenden Lächeln, das Menschen aufsetzen, wenn sie glauben, höflich zu sein, während sie mir verbal eigentlich gerade ein Messer zwischen die Rippen rammen: »Ach, du schreibst Liebesromane? Mit Happy End? Wie … nett.« Dieses »nett« ist natürlich kein Kompliment. Es ist ein Diminutiv. Es bedeutet: süß, harmlos, trivial. Es bedeutet: vorhersehbar, anspruchslos, ein bisschen doof. Es bedeutet: nette Beschäftigung, aber natürlich keine richtige Literatur. Die Leute die diese Worte sagen kommen übrigens aus allen Ecken. Es sind Männer und Frauen. Lesende ...
Schreibmythos: Show, don’t tell
Zeit dafür, DAS Dogma der Schreiberwelt unter die Lupe zu nehmen: Was ist wirklich dran an »show, don’t tell«! Lesen
Schreibmythos: (Verlags)Autor:innen und Marketing
Kleiner Spoiler: Alle Autor:innen müssen sich ums Marketing kümmern. Egal welche Veröffentlichungsstrategie sie haben und wie lange sie schon im Geschäft sind. Lesen
Lesemythos: Was ist ein gutes Buch?
Die Qualität eines Buches liegt (fast) immer im Auge der Betrachtenden. Oder gibt es objektive Merkmale, anhand derer man sich ein Bild machen kann? Lesen
Schreibmythos: Selfpublishing vs. Verlag
Warum haben selbstpublizierte Bücher immer noch ein schlechtes Image? Oder liegt das Vorurteil im Auge des Betrachters? Lesen
Schreibmythos: Schnellschreiben ist Murks
Bei manchen Vorurteilen bekomme ich einfach nur Schnappatmung. Auch bei diesem: »Schnellschreibende produzieren nur minderwertigen Murks!« Lesen
Schreibmythos: Autor bleib bei deinem Genre!
Frei nach dem Sprichwort »Schuster bleib bei deinen Leisten«, wird auch Autor*innen nahegelegt, nicht fremdzugehen. Doch ist das wirklich vergleichbar? Lesen
Beurteile ein Buch nicht nach seinem Cover
Ist man automatisch oberflächlich, wenn man sich als Cover-Käufer outet? Oder ist es vielmehr ein Qualitätsmerkmal? Lesen
Schreibmythos: Shitty First Draft
Ist der erste Entwurf eines Romans wirklich immer für die Tonne, wie uns viele Ratgeber glauben lassen wollen? Lesen
Schreibmythos: Easter Eggs
Unter Schreibenden und Lesenden gibt es zahllose Mythen und angebliche eiserne Regeln. Weil heute Ostern ist, kümmern wir uns um »Easter Eggs«. Lesen

