Carin Müller bloggt ...

... zum Tag ›Schreibmythos‹

Was ist dran an der These, dass Künstler leiden müssen?

Schreibmythos: Leiden für die Kunst

Ohne Schmerz keine große Kunst? Der Mythos vom leidenden Genie hält sich hartnäckig. Ist da wirklich was dran?

Man kennt das Bild: eine zugige Dachkammer, eine flackernde Kerze, zerknüllte Blätter auf dem Boden, und mittendrin eine gequälte Seele, die sich ihre Meisterwerke aus dem Herzen reißt. Der Mythos hat eine ganze Ahnengalerie: Kafka, Plath, Hemingway, und wer malt, statt zu schreiben, bekommt noch van Gogh dazu. Die Botschaft dahinter: Große Kunst entsteht nur aus großem Leid. Wer nie gelitten hat, kann nichts Wahres erzählen. Genau genommen stecken in diesem Mythos zwei Behauptungen. Erstens: Man muss im Leben gelitten haben, um tiefe Gefühle zu Papier zu bringen. Zweitens: Das Schreiben selbst muss wehtun, damit etwas Gutes dabei herauskommt. Schauen ...

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Warum gute Enden alles andere als trivial sind.

Die Kunst des Happy Ends

»Ach, du schreibst Liebesromane? Mit Happy End? Wie … nett.« Ich kann es nicht mehr hören. Warum Hoffnung keine Naivität ist, sondern eine bewusste Entscheidung.

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Was ist dran an diesem Dogma? Für mich persönlich: nicht viel!

Schreibmythos: Schreib jeden Tag

Schreib jeden Tag! Diese Regel wird in Schreibratgebern und Autor*innen-Foren gepredigt wie das heilige Evangelium. Und ich sage: Bullshit.

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Die Wahrheit hinter 7 Schreibmythen

Schreibanfänger:innen klammern sich an alles, was Halt gibt und Hilfe verspricht, aber die meisten Tipps sind einfach für die Tonne!  Lesen

Schreibmythos: Show, don’t tell

Zeit dafür, DAS Dogma der Schreiberwelt unter die Lupe zu nehmen: Was ist wirklich dran an »show, don’t tell«!  Lesen

Schreibmythos: (Verlags)Autor:innen und Marketing

Kleiner Spoiler: Alle Autor:innen müssen sich ums Marketing kümmern. Egal welche Veröffentlichungsstrategie sie haben und wie lange sie schon im Geschäft sind.  Lesen

Lesemythos: Was ist ein gutes Buch?

Die Qualität eines Buches liegt (fast) immer im Auge der Betrachtenden. Oder gibt es objektive Merkmale, anhand derer man sich ein Bild machen kann?  Lesen

Schreibmythos: Selfpublishing vs. Verlag

Warum haben selbstpublizierte Bücher immer noch ein schlechtes Image? Oder liegt das Vorurteil im Auge des Betrachters?  Lesen

Schreibmythos: Schnellschreiben ist Murks

Bei manchen Vorurteilen bekomme ich einfach nur Schnappatmung. Auch bei diesem: »Schnellschreibende produzieren nur minderwertigen Murks!«  Lesen

Schreibmythos: Autor bleib bei deinem Genre!

Frei nach dem Sprichwort »Schuster bleib bei deinen Leisten«, wird auch Autor*innen nahegelegt, nicht fremdzugehen. Doch ist das wirklich vergleichbar?  Lesen

Beurteile ein Buch nicht nach seinem Cover

Ist man automatisch oberflächlich, wenn man sich als Cover-Käufer outet? Oder ist es vielmehr ein Qualitätsmerkmal?  Lesen

Schreibmythos: Shitty First Draft

Ist der erste Entwurf eines Romans wirklich immer für die Tonne, wie uns viele Ratgeber glauben lassen wollen?  Lesen