Carin Müller bloggt ...

... zum Tag ›Schreibmythos‹

Warum gute Enden alles andere als trivial sind.

Die Kunst des Happy Ends

»Ach, du schreibst Liebesromane? Mit Happy End? Wie … nett.« Ich kann es nicht mehr hören. Warum Hoffnung keine Naivität ist, sondern eine bewusste Entscheidung.

Es gibt einen Satz, den ich regelmäßig zu hören bekomme. Nicht wortwörtlich, aber sinngemäß, und immer mit diesem leicht herablassenden Lächeln, das Menschen aufsetzen, wenn sie glauben, höflich zu sein, während sie mir verbal eigentlich gerade ein Messer zwischen die Rippen rammen: »Ach, du schreibst Liebesromane? Mit Happy End? Wie … nett.« Dieses »nett« ist natürlich kein Kompliment. Es ist ein Diminutiv. Es bedeutet: süß, harmlos, trivial. Es bedeutet: vorhersehbar, anspruchslos, ein bisschen doof. Es bedeutet: nette Beschäftigung, aber natürlich keine richtige Literatur. Die Leute die diese Worte sagen kommen übrigens aus allen Ecken. Es sind Männer und Frauen. Lesende ...

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Was ist dran an diesem Dogma? Für mich persönlich: nicht viel!

Schreibmythos: Schreib jeden Tag

Schreib jeden Tag! Diese Regel wird in Schreibratgebern und Autor*innen-Foren gepredigt wie das heilige Evangelium. Und ich sage: Bullshit.

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und warum man die meisten einfach vergessen kann

Die Wahrheit hinter 7 Schreibmythen

Schreibanfänger:innen klammern sich an alles, was Halt gibt und Hilfe verspricht, aber die meisten Tipps sind einfach für die Tonne!

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Schreibmythos: Show, don’t tell

Zeit dafür, DAS Dogma der Schreiberwelt unter die Lupe zu nehmen: Was ist wirklich dran an »show, don’t tell«!  Lesen

Schreibmythos: (Verlags)Autor:innen und Marketing

Kleiner Spoiler: Alle Autor:innen müssen sich ums Marketing kümmern. Egal welche Veröffentlichungsstrategie sie haben und wie lange sie schon im Geschäft sind.  Lesen

Lesemythos: Was ist ein gutes Buch?

Die Qualität eines Buches liegt (fast) immer im Auge der Betrachtenden. Oder gibt es objektive Merkmale, anhand derer man sich ein Bild machen kann?  Lesen

Schreibmythos: Selfpublishing vs. Verlag

Warum haben selbstpublizierte Bücher immer noch ein schlechtes Image? Oder liegt das Vorurteil im Auge des Betrachters?  Lesen

Schreibmythos: Schnellschreiben ist Murks

Bei manchen Vorurteilen bekomme ich einfach nur Schnappatmung. Auch bei diesem: »Schnellschreibende produzieren nur minderwertigen Murks!«  Lesen

Schreibmythos: Autor bleib bei deinem Genre!

Frei nach dem Sprichwort »Schuster bleib bei deinen Leisten«, wird auch Autor*innen nahegelegt, nicht fremdzugehen. Doch ist das wirklich vergleichbar?  Lesen

Beurteile ein Buch nicht nach seinem Cover

Ist man automatisch oberflächlich, wenn man sich als Cover-Käufer outet? Oder ist es vielmehr ein Qualitätsmerkmal?  Lesen

Schreibmythos: Shitty First Draft

Ist der erste Entwurf eines Romans wirklich immer für die Tonne, wie uns viele Ratgeber glauben lassen wollen?  Lesen